KGV
Preis je GewinneuroDas Kurs-Gewinn-Verhältnis setzt den Aktienkurs ins Verhältnis zum Gewinn je Aktie. Es sollte mit Wachstum, Margen und Vergleichsunternehmen betrachtet werden.
Börsenwissen für Einsteiger
Fahre mit der Maus über markierte Begriffe oder fokussiere sie mit der Tastatur. Die Kurzerklärung hat bewusst nur wenige Wörter; hier findest du den vollständigen Kontext.
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Von A wie Aktie bis Z wie Zahlungsstrom
Die Kurzdefinition erscheint direkt auf deutschen Research-Seiten. Die längere Erklärung zeigt, was die Kennzahl aussagt und wo ihre Grenzen liegen.
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis setzt den Aktienkurs ins Verhältnis zum Gewinn je Aktie. Es sollte mit Wachstum, Margen und Vergleichsunternehmen betrachtet werden.
Das Kurs-Umsatz-Verhältnis vergleicht den Börsenwert mit dem Umsatz. Es sagt allein wenig über Profitabilität oder Cashflow aus.
Das Kurs-Buchwert-Verhältnis vergleicht den Aktienkurs mit dem bilanziellen Eigenkapital je Aktie. Bilanzqualität und Branche beeinflussen die Aussagekraft.
Das PEG-Verhältnis setzt das KGV ins Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum. Unsichere Wachstumsannahmen können die Kennzahl stark verzerren.
Earnings per Share bezeichnet den auf eine Aktie entfallenden Gewinn. Aktienrückkäufe und Verwässerung können den Wert verändern.
EBITDA zeigt ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Investitionen, Finanzierung und tatsächlicher Geldfluss bleiben dabei unberücksichtigt.
Free Cashflow ist der operative Geldfluss nach notwendigen Investitionen. Er kann für Schuldenabbau, Ausschüttungen, Rückkäufe oder weiteres Wachstum genutzt werden.
Die Eigenkapitalrendite misst den Gewinn im Verhältnis zum Eigenkapital. Hohe Verschuldung kann die Kennzahl künstlich erhöhen.
Die Nettomarge zeigt, welcher Anteil des Umsatzes nach allen Aufwendungen als Gewinn verbleibt. Einmalige Effekte sollten separat geprüft werden.
Die Dividendenrendite setzt die jährliche Dividende ins Verhältnis zum Aktienkurs. Eine hohe Rendite kann auch auf erwartete Kürzungen hindeuten.
Die Marktkapitalisierung ist Aktienkurs multipliziert mit der Zahl ausstehender Aktien. Sie entspricht nicht automatisch dem Unternehmenswert inklusive Schulden.
Volatilität beschreibt die Stärke von Kursschwankungen. Sie misst Schwankung, nicht die Richtung oder Qualität eines Unternehmens.
Beta beschreibt, wie stark eine Aktie historisch im Verhältnis zum Gesamtmarkt schwankte. Der Wert kann sich über Zeit ändern.
Der Verschuldungsgrad setzt Fremdkapital oder Nettoschulden ins Verhältnis zum Eigenkapital. Definitionen unterscheiden sich je Datenanbieter.
Guidance ist der von der Unternehmensleitung veröffentlichte Ausblick. Änderungen können wichtiger sein als die absolute Prognose.
Ein Discounted-Cashflow-Modell schätzt den heutigen Wert erwarteter zukünftiger Geldflüsse. Das Ergebnis reagiert empfindlich auf Annahmen.
Drawdown bezeichnet den Rückgang vom vorherigen Höchststand bis zu einem späteren Tief. Er zeigt historische Verlusttiefe, nicht künftiges Risiko.
Eine Primärquelle ist ein Originaldokument wie Geschäftsbericht, Quartalsmitteilung, Präsentation oder amtliche Veröffentlichung.
ESEF ist das europäische einheitliche elektronische Berichtsformat für digitale Jahresfinanzberichte börsennotierter Unternehmen.
Form 10-K ist der ausführliche jährliche Pflichtbericht eines US-börsennotierten Unternehmens bei der SEC.
Form 10-Q ist der vierteljährliche Pflichtbericht eines US-börsennotierten Unternehmens bei der SEC.
FAQ
Nein. Eine Kennzahl muss mit Branche, Historie, Datenqualität und weiteren Unternehmensinformationen eingeordnet werden.
Nicht immer. Geschäftsmodelle, Rechnungslegung, Währungen und Sektoren können direkte Vergleiche einschränken.